Der Verein

Die Gründung des Vereins liegt nun schon über 60 Jahre zurück. Wir Vereinsmitglieder sind sehr stolz auf die Geschichte des Vereins und seine Entwicklung. Um diese über 60-jährigen Vereinsgeschichte mit Ihnen und Euch zu teilen, haben wir eine kleine Chronik zusammengestellt, die über die wichtigsten Ereignisse der Vereinsgeschichte informiert.

Willkommen

1952 – Beginn der „Betriebssportgemeinschaft“
Die Tennisplätze am Gatherhof werden wiederentdeckt und hergerichtet. Das Werk Mannesmann und die damaligen Verantwortlichen ermöglichen die Errichtung der Anlage. Für einen Beitrag von 2 DM pro Monat bzw. 1 DM pro Monat für „mitspielende Hausfrauen“ spielt man untereinander Tennis oder trägt Freundschaftsturniere aus. Dies war die Zeit als Tennis ein elitärer Sport war und Balljungen die Regel und nicht die Ausnahme waren. Das Motto war schon damals: „Wir sind nicht die Besten, aber die Lustigsten.“

1960er – „Der Club wird zum eingetragenen Verein (e.V.)“
In der zweiten Dekade steigt die Mitgliederzahl von ca. 200 bis auf 250 Mitglieder an. Aus der Betriebssportgemeinschaft wird ein richtiger „eingetragener Verein (e.V.)“ und die erste Vereinssatzung wird verabschiedet. Mit dem Beitritt zum Tennisverband Niederrhein (TVN) nimmt der Verein ab 1969 an den Medenspielen des Verbandes teil, obwohl zunächst keiner so genau weiß, was Medenspiele eigentlich sind.


1970er – „Der Verein öffnet seine Pforten – für Jedermann“
Die Mitgliederzahl steigt auf ca. 280. Die bis dahin geltende Regel, wonach nur Angehörige der Firma Mannesmann Mitglieder des Vereins werden können, wird nach und nach aufgeweicht. Die Beiträge für Firmenangehörige bleiben allerdings zunächst deutlich geringer. 1976 wird dem Verein die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Seitdem steht der Verein offen für Jedermann.


1980er – „Der Verein zieht um“
Das Projekt „Neue Anlage“ läuft 1981 an. Neben der Errichtung der Außenanlage mit 6 Plätzen wird eine Halle mit 2 Plätzen sowie das Clubhaus auf dem Gelände am Rather Kreuzweg (jetzt Marler Straße) neu gebaut. Dies bedeutet für alle Mitglieder eine enorme Belastung, aber viele packen an und helfen mit. Im Jahre 1985 erfolgt die offizielle Eröffnung der gesamten Anlage. Die Mitgliederzahl in dieser Zeit schwankte um 300 Mitglieder.


1990er – „Tennisboom der Ära Graf - Becker“
Der Verein erholt sich von den enormen Anstrengungen der Neubauphase. Der Tennisboom der „Ära Graf-Becker“ führte zu zeitweise über 380 Mitgliedern und zur Einführung von Wartelisten. In dieser Zeit wurde die Basis für die solide finanzielle Situation des Vereins gelegt. Nach der Boomphase geht gegen Ende des Jahrzehnts allgemein das Interesse am Tennissport zurück. Die Mitgliederzahl sinkt verhältnismäßig schnell auf unter 300 und es wird immer schwieriger jüngere Mitglieder zu gewinnen. Von Wartelisten und einmaligen Aufnahmebeiträgen spricht niemand mehr.


2000er - „Der Verein wandelt sich“
Der Start in das neue Jahrtausend lief zunächst nicht gut. Gesprochen wurde von „Zwangsverwaltung“ und Auflösung des Vereins. Warum, weil der langjährige, erfolgreich agierende Vorstand trotz vieler Bemühungen und zahlreicher Gespräche keine Mitglieder fand, die bereit gewesen wären Vorstandsämter zu übernehmen. Daraufhin trat der gesamte Vorstand auf der Hauptversammlung des Jahres 2000 zurück. Am Ende der hitzigen Diskussionen fanden sich fünf Personen, die das komplette neue Vorstandsteam bildeten. Dieser „Neuanfang“ hatte am 7. September 2002 seinen ersten Höhepunkt. Mit über 160 Mitgliedern und Gästen wurde das 50-jährige Vereinsjubiläum in dem festlich geschmückten Saal gefeiert. Das Gruppenbild zeigt einen Querschnitt all derjenigen engagierten Mitglieder, die 2002 noch aktiv waren und den Verein bis dahin über Jahre hinweg mitgestaltet haben.

 

Zu diesem Zeitpunkt lag die Mitgliederzahl bei ca. 250, wobei die Talsohle, wie sich herausstellen sollte, noch nicht erreicht war. Größte Sorgenkinder zu diesem Zeitpunkt waren der Jugendbereich mit unter 40 Jugendlichen sowie die Altersstruktur.

2010er – „Der Verein bleibt lebendig“
„Wir fördern den Tennissport, sind eine Gemeinschaft und offen für alle“. Diesen Leitsätzen folgend wurden neue Konzepte und Angebote für Familien und Jugendliche entwickelt, die Schnuppermitgliedschaft eingeführt, die Mitglieder in die Gestaltung der Clubaktivitäten einbezogen, eine Gastronomie etabliert, die zum Mittelpunkt des Clublebens geworden ist und eine Clubanlage geschaffen, in der man sich wohlfühlen kann. Der Gewinn des „Förderpreises der Stadt Düsseldorf“ sowie die Ehrung zum „familienfreundlichen Verein“ sind die äußerliche Anerkennung dieser positiven Entwicklung.

Willkommen

Dieser Erfolg ist zweifellos das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Zusammenarbeit. Erst durch das Engagement vieler, in ganz unterschiedlichen Bereichen - sei es durch die Organisation von Arbeitseinsätzen, Clubturnieren oder Partys, durch neue Ideen oder einfach durch das Zugehen auf neue Mitglieder – haben wir eine Atmosphäre geschaffen, in der man sich wohlfühlen kann. In diesem Zusammenhang gilt die Aussage eines Mitgliedes wohl als höchste Auszeichnung: „Ich bin eigentlich überhaupt kein Vereinsmensch, aber hierhin komme ich gerne.“